Mehr als einhundert solcher sogenannten "Bauzaun-Banner" verteilt die Polizei in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und dem Bodenseekreis an Städte, Gemeinden und Sportvereine. Die Aktion ist Teil einer landesweiten Präventionskampagne der Polizei gegen Betrugsfälle.
Die Plakate sollen an Orten hängen, wo viel los ist. So will die Polizei auf die Betrugsmaschen aufmerksam machen und zeigen, was zu tun ist. Laut Polizei kommt es immer häufiger zu Telefonbetrug, Schockanrufen oder dem Auftritt falscher Polizeibeamter.
Die Schäden summierten sich mittlerweile auf mehrere Millionen Euro. "Jedes Opfer, das wir vor Schaden bewahren können, lohnt unseren Aufwand", sagt der Ravensburger Polizeipräsident Uwe Stürmer.
So schützen Sie sich vor Betrug am Telefon
Seien Sie misstrauisch und beenden Sie verdächtige Anrufe.
Die Polizei ruft nie unter der Notrufnummer 110 an.
Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte.
Kontaktieren Sie Verwandte oder die Polizei direkt über die Ihnen bekannten Nummern. Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste.
Ihre Bank benötigt keine pushTAN-Bestätigung um eine unberechtigte Überweisung zu stoppen.
Ihre Bank erkundigt sich niemals nach der PIN.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals telefonisch um die Aushändigung von Bargeldbeträgen oder Wertsachen bitten.
Stellen Sie Fragen, deren Antwort nur die echte Person kennen kann.
Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer von Betrügern geworden sind.
Weitere Informationen zur Aktion finden Sie unter Gemeinsam.Sicher e. V.